Ausbildung Pferdewirt
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Viele junge Menschen träumen davon: Jeden Tag von morgens bis abends im Stall sein, ein Pferd nach dem anderen reiten, täglich mit ihnen umgehen, sie putzen, longieren… was gibt es Schöneres? Da liegt es nahe, dies auch beruflich anzustreben – als Pferdewirt.

Was macht ein Pferdewirt?

Früher gab es den Bereiter, 1975 wurde das Berufsbild des Pferdewirts dann staatlich anerkannt, seit 2010 deutlich reformiert und dem Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft angepasst. Denn längst braucht man den Pferdewirt nicht mehr nur fürs Reiten – er ist der gesuchte und geschätzte Experte für alle Fragen rund ums Pferd. Fünf Fachrichtungen zeugen von der breit aufgestellten Thematik: Klassische Reitausbildung, Pferdehaltung und Service, Pferdezucht, Spezialreitweisen und Pferderennen

Ausbildung zum PferdewirtFachwissen ist gefragt

Eine Ausbildung zum Pferdewirt setzt weit mehr voraus als ein bisschen Liebe zum Pferd und ein bisschen Reiten. „Dieser Beruf birgt eine große Verantwortung, weil man für Tiere und auch für Menschen sorgt“, beschreibt Pferdewirtschaftsmeisterin Ulrike Lautemann einen der wichtigsten Aspekte. „Man ist sozusagen Anwalt der Pferde und muss immer zu deren Wohl arbeiten.“ Neben den reiterlichen Fähigkeiten sind es viele weitere Faktoren, die den Beruf des Pferdewirtes ausmachen. Fachkenntnis in Bereichen wie Gesundheit und Fütterung, natürlich auch in Reit- und Trainingslehre, aber auch Rhetorik sind gefragt, Menschenkenntnis, Lust am Lehren, ob in der Reitbahn oder bei der Bodenarbeit oder mit kleinen Kindern, die zum ersten Mal Kontakt mit dem Pferd haben.

Chancen und Perspektiven

Das Schöne an der Ausbildung zum Pferdewirt, die normalerweise drei Jahre dauert und dual, also in einem Betrieb und in der Berufsschule erfolgt, ist, dass man nach der Ausbildung eine breite Palette von Möglichkeiten hat, seinen speziellen Neigungen und Vorlieben rund ums Pferd zu folgen. „Es gibt unendlich viele Facetten, wie man mit Pferden arbeiten kann und damit seinen Lebensunterhalt bestreitet“, weiß auch Ulrike Lautemann. Man kann sich beispielsweise später spezialisieren auf das Anreiten junger Pferde, auf die Ausbildung und Vorbereitung von Verkaufs- oder Auktionspferden, auf die Ausbildung des Nachwuchses in Kinderreitschulen, auf das Lehren in Reiterferienbetrieben mit Reitabzeichen-Abnahme, auf Beritt und Unterricht als Kombi-Paket und vieles mehr – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Staatliche Ausbildung garantiert solides Fundament

Ausbildung Pferdewirt

Die Ausbildung zum Pferdewirt umfasst drei volle Jahre, in denen der Auszubildende im Betrieb durch „learning by doing“ eine große Bandbreite an Tätigkeiten kennenlernt. Alles wird in der Berufsschule dann noch mit einem stabilen theoretischen Fundament unterfüttert. Es gibt zahlreiche Themen, die in diesen drei Jahren angerissen und im Laufe der Zeit vertieft werden – nur so kann sichergestellt werden, dass der spätere Pferdewirt seinem Beruf alle Ehre macht!

Diverse Angebote allerdings von Lehr-Instituten und Privat-Akademien lassen den Anschein entstehen, dass es auch eine „Ausbildung auf der Überholspur“ gibt: Ein paar Module, einige Lehrgänge, schon erhält man ebenfalls ein Zertifikat und einen Titel, in dem das Wort „Pferd“ und „Fach“ eine große, Kompetenz erweckende Rolle spielt.

Es ist darum wichtig, sich umfassend zu informieren über eine fundierte und anerkannte Ausbildung. Dies wird zum Beispiel von der Bundesvereinigung der Berufsreiter angeboten. Tausende Jugendliche haben in den vergangenen Jahren an Informationstagen zum Beruf Pferdewirt teilgenommen und wurden in ihrer Entscheidungsfindung für den richtigen Beruf fachkundig unterstützt.

Informieren Sie sich bei der Bundesvereinigung der Berufsreiter über alle Facetten des Berufsbildes – kostenlos und unverbindlich! Mehr Infos finden Sie auf dieser homepage unter der Rubrik „Berufseinsteiger“/Ausbildung zum Pferdewirt“ oder Sie rufen uns einfach an: Tel.: 05423/9516606

Carolin Lux

Carolin Lux, geb. 1979, Diplom-Agrar-Ingenieurin (FH) und Pferdewirtschaftsmeisterin-Teilbereich Reitausbildung, ist Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Berufsreiter und ist in dieser Funktion Mitglied des Vorstandes.

Anfang 2012 übernahm sie zusätzlich die Geschäftsführung des DRFV.
Nach ihrer Ausbildung zur Pferdewirtin an der Deutschen Reitschule in Warendorf arbeitete sie zunächst in verschiedenen Ausbildungsbetrieben, bevor sie das Studium der Agrarwissenschaften an der Hochschule Osnabrück begann.
Nach ihrem Abschluss absolvierte sie ein Stipendium der BBR bei Reitmeister Hubertus Schmidt.

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