Barockpferde

Das Barockreiten – Reiten mit Pferdetypen aus vergangenen Jahrhunderten

Unter die Bezeichnung Barockreiten fallen sämtliche Reitaktivitäten, bei denen ausschließlich Barockpferde zum Einsatz kommen. Dies sind Pferde unterschiedlicher Rasse. Die sich hinsichtlich ihres Exterieurs den in der Barockzeit an den Höfen und Hofreitschulen Mitteleuropas eingesetzten Pferdetypen ähneln. Sie erinnern optisch an die damals bereits existierenden oder gezüchteten Parade-, Kriegs-, Reit- und Kutschpferde. Oder an die in barocken Gemälden dargestellten Pferde. Das Zuchtbuch einiger Rassen lässt sich sogar bis in das Barock-Zeitalter zurückverfolgen. Zu den Barockpferden werden daher sowohl Andalusier und Berber als auch Kladruber, Friesen, Knabstrupper oder Lusitanos und Lipizzaner gezählt. Aber auch der Warlander, entstanden aus der Kreuzung von Friesen mit Pura Raza Españolas (Andalusier der „Reinen Spanischen Rasse“, kurz genannt PRE), ist ein typisches Barockpferd.

Zum Einsatz kommen Barockpferde im Bereich von Show-Veranstaltungen. Bei denen sie häufig von Reitern in traditionellen Kostümen geritten werden. Daneben ist jedoch auch die klassisch-barocke Reiterei etabliert. Diese hat das feine Barockreiten mit minimalen Hilfestellungen zum Ziel, wie es noch heute in der Wiener Hofreitschule absolviert wird. Auf der Grundlage der klassischen, barocken Reitlehre stehen die in der Barockreiterei begründeten Elemente im Mittelpunkt.

Barock Pferderassen

Exterieur

Barockpferde sind unterschiedlicher Rassen. Daher präsentiert sich das Exterieur nicht zwingend einheitlich. Dennoch ähneln sie sich natürlich im Typ. Die meisten Pferde verfügen jedoch über einen gewölbten und aufgerichteten Hals. Sowie auffallendes, dichtes Langhaar. Dem kompakten Typ entsprechend zeigen sich die Barockpferde mit einer runden Kruppe und einem kurzen Rumpf. Nicht selten schwärmen Begeisterte von ihrem edlen und majestätisch anmutenden Erscheinungsbild. Daher sind sie auch als Schaupferde äußerst beliebt. Obwohl sie sich meist mit einem Stockmaß von unter 160 Zentimetern und einem tendenziell kräftigen Körperbau zeigen, wirken sie keineswegs klobig. Sondern vielmehr elegant und faszinierend.

Interieur

Barockpferde haben oftmals den Ruf, sehr temperamentvoll und stark im Charakter zu sein. Je nach Rasse zeigen sie sich aber auch mit unterschiedlichen Wesenszügen und Eigenschaften. Während sich der Andalusier menschenbezogen, ausdauernd und ruhig zeigt, gilt ein Friese als zuverlässig und geduldig. Mentale Stärke, aber auch Mut und Gutmütigkeit werden beispielsweise dem Lipizzaner zugeschrieben.

Die Gangarten der Barockpferde – fließende Bewegungsabläufe sorgen für Begeisterung

Barockpferde präsentieren sich sehr talentiert in der Bewegung und führen fließende, weiche und erhabenwirkende Gänge vor. Aus diesem Grund eignen sie sich hervorragend für die Lektionen der Hohen Schule und sorgen bei der Dressur mit Übungen wie der Piaffe, Passage oder der Kapriole für Aufsehen.

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Fotos: Peter Reinäcker / pixelio.de

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Pferde dieser Disziplin

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