Jagdreiten

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Das Jagdreiten – faszinierender Sport in Rot

Rot gekleidete Reiter, die einer Meute aus Dutzenden Hunden hinterherjagen, und rasanter Galopp im freien Gelände – bietet sich einem dieser Anblick, dann kann es sich nur um das Jagdreiten handeln. Das Jagen hinter Hunden hat eine lange Tradition, wurde zunächst zur Nahrungsbeschaffung betrieben und erwies sich später als standesgemäßer Zeitvertreib der adeligen Gesellschaft. Zweifellos sind diese Zeiten längst passé und dennoch sind allein in Deutschland rund 10.000 Reiter regelmäßig auf ihrem Jagdpferd aktiv, um der Schleppjagd als Sport und Freizeitvergnügen, aber auch im Sinne der Pflege eines traditionsreichen Kulturguts nachzugehen. Bei der Jagd folgt eine Gruppe aus Reitern der Meute, die einer künstlich gelegten Fährte, dem sogenannten Scent, auf der Spur ist. Ist die Jagd mit dem „Halali“-Ruf beendet, findet die feierliche „Curée“ statt, bei der die Hunde mit einem Stück Pansen belohnt werden, während die im Kreis versammelten Reiter ihre Kappe abnehmen

Pferde dieser Disziplin

Jagdpferde

Fotos: Sabine Fischer / PIXELIO