Traber

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Trabrennen – mit dem Sulky auf der Rennbahn

Der Trabrennsport ist vor allem in den USA und in Europa weit verbreitet und stellt eine Variante des Pferderennsports dar, bei der Rennen nur in der Gangart Trab absolviert werden. Die Traber treten auf speziellen Gras- oder Sandrennbahnen gegeneinander an und ziehen dabei einen sehr leichten, zweirädrigen Wagen mit Fahrer, den sogenannten Sulky. Im Unterschied zu klassischen Pferderennen sitzt der Jockey nicht auf dem Pferd, sondern steuert das Renngeschehen aus dem Wagen heraus. Er stellt die Einhaltung der Gangart sicher und kontrolliert das Tempo des Pferdes. Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h sind dabei keine Seltenheit, trotz durchaus großer Distanzen, die je nach Rennen 1.600 bis 2.300 Meter umfassen. Vor allem in Frankreich, aber auch zunehmend in Österreich und Deutschland werden darüber hinaus gerittene Trabrennen durchgeführt, bei dem der Jockey als Reiter agiert.

Der Ursprung der Trabrennen liegt im 19. Jahrhundert. Wurden zunächst Wettbewerbe im bäuerlichen Umfeld sowie als Zuchtleistungsprüfungen durchgeführt, so erfolgte 1864 in Frankreich und in den USA die Gründung zweier Verbände, die das Trabrennen als Pferdesport etablierten. Einher gingen die ersten Rennwetten sowie die verstärkte Zucht von Pferden, die speziell für den Trabrennsport gezüchtet wurden.

Der Traber – auch als Freizeit- und Reitpferd eine gute Wahl

Freundlich, belastbar und zugleich von guter Konstitution – Traber müssen spezielle Anforderungen hinsichtlich ihres Exterieurs und ihres Charakters erfüllen, um den hohen Anforderungen im Trabrennsport gerecht zu werden.

Exterieur

Traber präsentieren sich in ihrem Exterieur sehr unterschiedlich, da sie mehreren Pferderassen angehören können und bei ihrer Zucht hauptsächlich auf die Schnelligkeit Wert gelegt wird. Vom leichten Vollbluttypen bis zum warmblütigen Wallach oder einem gut geschlossenen Cobtypen ist kein einheitlicher Typ festzulegen. Für die bei Trabrennen erforderlichen, hohen Geschwindigkeiten sollten Traber jedoch über eine äußerst muskulöse, oftmals auch überbaute Hinterhand sowie kurze und steile Fesseln verfügen. Hinsichtlich des Fundaments sind zudem trockene Beine und harte Hufen von Vorteil.

Für die Verdeutlichung der maßgeblichen Pferderassen beim Traber gibt ein Blick auf den deutschen Traber Aufschluss. Er basiert auf der Zucht des American Standardbreds, des Französischen Trabers und des Russischen Trabers, der sich durch die Kreuzung des Orlow-Trabers mit dem Standardbred entwickelt hat. Bis heute sind es Traber mit einem solchen züchterischen Hintergrund, die den internationalen Trabrennsport dominieren.

Interieur

Ausgeglichen und leistungsbereit – im Idealfall sind Traber sehr ruhige, brave und menschenbezogene Pferde mit einem freundlichen und klaren Charakter, der sie auch zu einem idealen Freizeitpferd macht. Daneben sollten sie leicht trainierbar und unkompliziert im Umgang sein. Erforderlich ist aber insbesondere auch ein hohes Maß an Nervenstärke und Belastbarkeit, da sie im Rennbetrieb hohen nervlichen Belastungen Stand halten müssen.

Grundgangarten und eine besondere Veranlagung

Traber präsentieren sich bei den drei Grundgangarten mit raumgreifenden Bewegungen. Im Renntrab ist typischerweise ein von außen erfolgendes Vorbeigreifen an den Vorderbeinen zu beobachten. Bemerkenswert ist aber vor allem ihre genetische Veranlagung für Viertaktgangarten, die auf den Einfluss des American Standardbreds zurückgeht. So zeichnen sich die meisten Traber durch ein naturgegebenes Talent für den Tölt und Pass aus.

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