Je nach Rasse präsentieren sich die Gang-Spezialisten unter den Ponys und Pferden sehr vielseitig. Entscheidender als ein gewünschtes Ex- und Interieur ist dabei stets die individuelle Veranlagung für die eine weitere Gangart neben den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp.

Exterieur

Mit Blick auf das Exterieur der Gangpferde ist kein einheitlicher Pferdetyp auszumachen. Viel eher steht die je nach Rasse individuelle Gangveranlagung entsprechend der genetischen Anlagen im Vordergrund, als ein bestimmter Pferdetyp. So werden die Islandpferde und Aegidienberger zu den Kleinpferden gezählt, wohingegen andere Gangpferderassen wie der Paso Fino, American Saddlebred oder Rocky Mountain Horse Großpferde sind. Der Aegidienberger zeigt sich beispielsweise als Typ zwischen Pony und Pferd, ähnelt im Aussehen tendenziell dem Isländer und zeichnet sich durch einen harmonischen Körperbau mit einem kräftigen Kopf und tragfähigen Rücken aus. Islandpferde variieren hingegen in ihrem Typ und präsentieren sich als gut bemuskeltes, elegantes Reitpferd, was der derzeitigen Ausrichtung der Zucht entspricht. Die Rassevertreter, die im alten Typ stehen, sind kleiner und kompakt gebaut, aber mit starken Gelenken. Gangpferde südamerikanischer Rassen wie der Paso Peruano oder der Mangalarga Marchador präsentieren sich hingegen kompakter, während der Tennessee Walker zum Beispiel als mittelgroßes, harmonisch gebautes und durchaus elegantes Gangpferd erscheint.

Interieur

Auch hinsichtlich des Interieurs zeigen sich Gangpferde entsprechend der Zugehörigkeit zu verschiedenen Rassen mit vielseitigen Wesenszügen. Welche Charaktereigenschaften gewünscht sind, hängt dabei auch vom jeweiligen Einsatzbereich als Reit- und Sportpferd ab. Gangpferde, die zum Therapie- und Freizeitreiten eingesetzt werden, sollten über ein ausgeglichenes und menschenbezogenes Gemüt verfügen. Zum Wander-, Western- und Distanzreiten braucht es hingegen eine gute Ausdauer und ein hohes Maß an Trittsicherheit, während Gangpferde, die bei Turnieren und Shows zum Einsatz kommen, zusätzlich Schnelligkeit und Nervenstärke mitbringen sollten.

Die Grundgangarten sind beim Gangpferd noch längst nicht alles

Gangpferde sind in den drei Grundgangarten geübt und beherrschen daneben entsprechend ihrer rassetypischen Veranlagung mindestens eine Spezialgangart. Islandpferde beherrschein beispielsweise den Tölt, eine Viertaktgangart ohne Schwebephase mit acht Phasen. Auch die weiteren Sondergangarten wie Rack, Walk und Marcha werden als Variationen des Schritts im Viertakt geritten, bis auf den Pass mit seinen zwei Phasen im Zweitakt. Bei dieser Gangart fußen die gleichseitigen Beinpaare abwechselnd auf.

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