,,Du hast die Mähne doch nicht geschnitten?“ Den Satz musste ich mir in den letzten Jahren so oft anhören, dass ich nun schon zu jedem selber sage ,,Guckt mal, ich habe heute die Mähne geschnitten.“. Aber was ist nun besser – verziehen oder doch schneiden?

Wenn die Pferdemähne eingeflochten werden soll ist es meistens angenehmer, wenn diese dünn ist. Deshalb verziehen die meisten in diesem Fall die Mähne. Das bedeutet, man zieht die Mähnenhaare mit der Hilfe eines Verziehmessers oder eines Kamms aus dem Mähnenkamm. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Den Pferden tut es nicht weh, da sie dort nicht so empfindlich sind, wie wir Menschen. Trotzdem mögen es einige Pferde nicht. Das Verziehen mit einem Kamm ist meiner Meinung nach etwas komplizierter und es dauer auch länger. Wenn man es einfacher haben möchte kann man es besser mit einem Verziehmesser machen. Die Ergebnisse sind nicht komplett gleich, aber ihr habt ebenfalls eine dünnere Mähne.

Ich habe die wahrscheinlich leichteste Variante gewählt. Ich schneide die Mähne einfach. Einige sagen, dass man es nicht machen soll, aber im Endeffekt macht es doch keinen Unterschied. Da mein Pferd auch keine dicke Powermähne hat, muss ich sie auch nicht ausdünnen. Ich fange oben hinter den Ohren an zu schneiden und arbeite mich nach unten. Ganz gerade ist es natürlich nicht immer. Mittlerweile hält sie dabei aber still und es geht ganz schnell und einfach. Es gab aber auch Zeiten, da hat meine Mutter unser Pferd – bzw. die Mähne – immer nur Prinzeisenherz genannt. Warum könnt ihr euch sicherlich denken! 😉