Montagsmodell Pin und Besitzerin Tatjana PferdekrankenversicherungPino ist ein 4-jähriger Westfalenwallach – und ein „Montagsmodell“. Aber vor allem ist er mein ganzer Stolz. Als Absetzer hab ich ihn das erste Mal gesehen und direkt ins Herz geschlossen. Von da an musste ich einfach immer wieder an den kleinen langbeinigen Fuchs denken. Als Pino ein Jährling war, durfte ich mich um ihn kümmern und wir erarbeiteten zusammen das Fohlen-ABC. Zweijährig kaufte ich ihn schließlich und ließ mich vollends auf das Abenteuer Jungpferd ein. Und wer rechnen kann, weiß, dass dies jetzt zwei Jahre her ist. Und ich kann sagen: So habe ich mir die Jahre mit einem Jungpferd wirklich nicht vorgestellt.

Narben machen einen erst interessant

Sagt man ja gerne mal so, oder? Und Pino scheint ein Verfechter dieses Spruchs zu sein. Er war schon immer ein kleines Montagsmodell: Ein Einschuss jagte den nächsten und schlimme Fleischwunden legte er sich auch in regelmäßigen Abständen zu. Und nach seiner Kastration verlief die Wundheilung katastrophal. „Yay, macht das Spaß ein Pferd zu haben!“

Ein halbes Jahr nach dem Kauf musste Pino dann schließlich das erste Mal operiert werden. Die ersten 6 Monate schienen also nur Schonfrist gewesen zu sein. (Hab ich schon erwähnt, dass es toll ist, ein Pferd zu haben?) Im Dezember 2014 biss ihm also ein anderes Pferd aus der Herde ein Stück Lippe ab, welches wieder angenäht werden musste. Irgh. Aber er überstand die Behandlung gut und ich hatte den Spitznamen „Montagsmodell“ schon fast wieder vergessen.

Der Tragödie zweiter Teil

Im April 2015 fingen wir mit dem Anreiten an. Er arbeitete super mit und der Sommer war toll. Mein Montagsmodell mutierte zum Reitpferd. Juhu!

Bis November.

Griffelbeinbruch Pferd PferdekrankenversicherungAm 16.11. fand ich Pino mit einem extrem dicken linken Hinterbein und einer kleinen Schürfwunde vor. Die abschwellenden Spritzen des Tierarztes halfen nicht und auch nach einer Woche war das Bein immer noch nicht dünner.

Der Tierarzt röntgte und bestätigte unseren Verdacht: Das Griffelbein war gebrochen und Pino musste im Dezember operiert werden. (Sollte das jetzt sein jährliches Weihnachtsgeschenk an unsere OP-Versicherung sein?) Er überstand den Eingriff gut, trotzdem musste er nach der OP noch 5 Tage in der Klinik bleiben. Auf den Bildern unten seht ihr das Röntgenbild, seinen schicken blauen Verband, den er brav trug, und die gut verheilte OP-Naht im Januar, einen Monat nach der OP.

Griffelbeinbruch Pferd Pferdekrankenversicherung

Aber die Heilung verlief so problemlos, dass Pino am 24. Januar sogar schon wieder in die Herde durfte und ich versucht war, ihn in „Warrior“ umzubenennen.

Der Tragödie dritter Teil

 

Griffelbeinbruch Pferd Pferdekrankenversicherung… ließ nicht lange auf sich warten. Er stand vielleicht zwei Minuten in der Herde, da wurde er von einem Pony einer Miteinstallerin zusammen getreten. Sein gerade verheilter Bruch hielt die Tritte aus, aber sein rechtes Hinterbein wurde schlimm getroffen: Das Griffelbein war zertrümmert, der Bruch offen, die Arterie gerissen und die tiefe Beugesehne lag frei. Und ich dachte, Pino würde es nicht schaffen. Aber wie sagt man so schön, er hatte Glück im Unglück: Zumindest die Sehne war heil geblieben.

Dafür infizierte sich leider die Wunde, die Naht platzte wieder auf und es entstand ein tiefes Loch, welches zunächst von innen nach außen heilen musste, bevor im März endlich operiert werden konnte.

Reitpferd statt Montagsmodell?

Zu dem Zeitpunkt lagen fünf Wochen Tortur hinter Pino. Und ich war mindestens um fünf Jahre gealtert. Insgesamt musste er über fünf Monate komplett im Stall stehen, gerade für ein dreijährigen Jungspund der Horror. Mal abgesehen von den Schmerzen, die er gehabt haben muss. Die Zeit war für uns beide unglaublich hart, aber ich bin froh, dass ich in ihm den Kämpfer gesehen habe, der er ist. Denn seitdem hatte er keine Verletzungen mehr (das ist für ihn wirklich eine lange Zeit!) und bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler ist nichts von seiner aufregenden Krankengeschichte übrig geblieben. Und das darf auch gerne so bleiben. Wir können jetzt auf fast sechs Monate „normales Pferde-Dasein“ zurückblicken und ich bleibe optimistisch, dass mein Montagsmodell doch noch irgendwann ein Reitpferd wird.

Tatjana

Tatjana

Mein 4-jähriger Westfalenwallach Pino und ich haben schon so einiges erlebt, denn mein kleines Montagsmodell lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, um mir einen Schrecken einzujagen.
Tatjana

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17 KOMMENTARE

  1. Hallo, ich konnte mich in dem Artikel wiederfinden… auch ich habe so ein Montagsmodell…nur weiblich und ein Schimmel…mit zwei Jahren Fraktur der Wachstumsfuge… kurz darauf skalpierte sie sich die Kopfhaut als sie sich den Kopf stieß und mit 3 Jahren brach sie sich das Sprunggelenk nach 6 Wochen Beritt…ständig stolpert sie über ihre langen Beine und jedesmal zucke ich vor Schreck zusammen! Aber sie ist so ein tolles Pferd, dass nie ein Verkauf o.ä. zur Debatte stand. Sie gehört zu mir! Und sie darf trotz allem immer raus, keine Benachteiligung für sie, keine Stallpflicht.

  2. Lieber Boxenhaltung und damit geringeres Verletzungsrisiko, nur um immer ein reitbares Pferd für sich zu haben??? Mal ehrlich Johanna, bei 24 Std. am Tag, 1 Stunde reiten, vorher und nachher noch etwas pflegen… na ja, wir wollen mal gaaanz großzügig sein und 4 Std. abziehen (was fast nie der Fall ist, schon gar nicht 7 Tage die Woche), dann ist das Pferd aber immer noch 20 Std. pro Tag in der Box. Und das also damit es weniger Verletzungen hat??? Wie egoistisch ist das denn?!!
    Also auf den Menschen übertragen würde das heissen: bevor mein Kind sich dauernd verletzt und ich dauernd zum Arzt muss, sperre ich es lieber in seinem Zimmer ein – kann ja noch durchs Fenster mit den andern reden??
    Tatjana, ich ziehe den Hut vor dir. Da waren wohl viele Aufwendungen nötig (Zeit, Geld, Geduld, …) und das zeugt von richtiger Liebe zum Pferd und nicht das Pferd als Objekt zu halten.
    Mir ging es ein bisschen ähnlich, nur nicht so langwierig. Nach über 40 Jahren habe ich mir vor knapp 2 Jahren meinen Mädchentraum erfüllt und mir eine fast 6-jähr.Tinkerstute gekauft. Sie steht mit 24 anderen Pferden (Stuten und Wallache, versch.Rassen) in einem Laufstall mit immer zugänglichem Paddock. Die ersten Wochen waren schon herb (Bisse, Schrammen, offene Stellen, ausgerissene Mähnensträhne,…) aber wie schon erwähnt wurde: kleinere, nicht ernsthafte Verletzungen, völlig normal beim Ausloten der neuen Rangordnung. Eines Tages hatte sie ein dickes Auge, das sie nicht mehr öffnen konnte. Vermutlich hat sie von einem anderen Pferd eins drauf bekommen. Die Hornhautverletzung war so groß, dass man es operieren musste. Da das Auge zunächst zugenäht wurde und Sie eine Kanüle in den Hals bekam, der den Schlauch über die Ohren bis zum Auge führte (um die Tropfen besser verabreichen zu können) und eine Gesichtsmaske trug, musste Sie separat stehen. Zum Glück haben wir noch einen kleinen Stall m. Paddock nebenan, von da aus konnte sie das Geschehen am Hof (trotz Einzelzelle) noch ein bisschen betrachten. Nach ca. 2,5 Wochen hat Sie sich die Kanüle selber rausgerissen, die Naht ist auch halb aufgegangen, dadurch wurde das Augenlid verletzt und wir entschieden uns für eine schützende Kontaktlinse und manuelle Eingabe der Augentropfen, denn dadurch konnte sie wieder zurück in den Laufstall. Auch damit Sie nicht zu lang von den anderen getrennt wurde und evt. neu eingegliedert werden müsste, da dann das Spiel um die Rangordnung von vorne losgegangen wäre . Es dauerte zwar noch ein paar Wochen, die gefüllt mit ständigem Verabreichen der Augentropfen wirklich zeitintensiv waren, auch noch paar Dinge die schief liefen, aber dafür ist fast alles verheilt. Und eines ist deutlich: uns hat dieses Erlebnis zusammengeschweisst – komme was wolle!! Tinker gelten ja als sehr stur und eigensinnig. Meine Madame bezeichne ich immer als lieb-stur. Das äußert sich indem sie mal versucht eigenständig die Richtung zu wechseln oder deutlich zeigt wenn sie keine Lust mehr zu etwas hat… aber sie ist NIE böswillig zu mir. 2 Freundinnen (beide keine schlechten Reiter) hat sie schon abgesetzt. Bei mir versucht sie es gar nicht. Ich meine dass Pferde sehr gut wissen wer Ihnen gutes tut und sich denen dankbar zeigen.
    Also Tatjana, mach weiter so!! Ich wünsche dir dass du für deine Mühe auch die ganze Liebe zurück bekommst. Alles Gute euch beiden!
    LG Nicki

    • liebe nicki,

      aua, das hört sich ja richtig fies an. gott sei dank ist es bei euch alles gut verheilt!
      ich finde auch, dass kleinere Verletzungen einfach dazu gehören. Und manchmal hat man halt auch mal Pech und hat etwas größeres dabei. Aber dafür können wir uns ja auch finanziell mit den OP-Versicherungen absichern.

  3. Lieber Boxenpferd mit evt. weniger Verletzungen und reitbar???? Wie Tatjana schon sagte: das muss eigentlich jeder selber für sich entscheiden. Aber mal ganz ehrlich Johanna, so als Freizeitreiter und Pferdeliebhaber: Der Tag hat 24 Std. … das Pferd wird wie lange geritten? Selbst bei 2 Std. täglich (was nunmal nicht die Regel ist) verbleiben noch 22 Std., wir sind mal großzügig und sagen 20 Std., falls es noch ausgiebig geputzt wird. Also: 20 Std. Box, nur damit die Verletzungsgefahr gering bleibt und ich ein reitbares Pferd habe? Wie egoistisch ist das denn?!!!
    Ich habe mir nach über 40 Jahren meinen Mädchentraum erfüllt und seit knapp 2 Jahren eine Tinkerstute, steht in einem Laufstall mit Paddock. Es ist ein Stall mit 25 Pferden, in dem sich kleinere Gruppen bilden und mit jedem Zu-/Weggang immer wieder neu formieren.
    Nach einem 1/2 Jahr hatte sie vermutlich von einem anderen Pferd eins aufs Auge bekommen. Die Hornhautverletzung war jedenfalls so groß dass man es operieren musste, weil die Gefahr des Entzündens und damit Erblindens viel zu groß war. Das war auch eine harte, anstrengende Zeit und ein Psychoterror weil der Traum vom Pferd irgendwie anders gedacht war. Und ja… man ärgert sich schon nach dem Motto: das wäre in der Einzelbox nicht passiert. Solange das Auge zugenäht war und sie mit Gesichtsmaske rumlief konnte sie nicht im Laufstall bleiben, zumal eine Kanüle durch ihren Hals bis zum Auge lief um die Tropfen besser geben zu können. Neben dem großen Laufstall gibt es zum Glück noch einen kleinen 2-Boxen-Stall mit Minipaddock. Dort stand Sie ca. 2,5 Wochen extra, dann hat sie sich das Ding selber raus gerissen und wir entschieden uns für eine schützende Kontaktlinse um sie schnellstmöglich wieder in die Herde zu tun, da sonst die Kämpfe der Rangordnung neu beginnen. Natürlich hat man immer Angst. Aber so wild die Kämpfe auch aussehen, es sind nunmal selten ernste oder richtig große Verletzungen dabei, doch die Pferde haben im Herdenverband eine enorm hohe Lebensqualität – finde ich! Es sind nunmal Tiere, die auch in freier Wildbahn im Herdenverband leben, die sich kraulen, liebkosen, anknabbern, streiten, … so ist es eben – wie bei kleinen Kindern. Aber Sie deswegen in ein Zimmer zu sperren? Hmmm…
    Tinker sind ja überaus stur. Und 2 Freundinnen hat sie auch schon abgeworfen, was ich mir erst gar nicht vorstellen konnte… denn mir gegenüber verhält sie sich total brav, eher lieb-stur (versucht mal selbst die Richtung vorzugeben u. ä.), aber NIE böswillig. Ich denke dass uns dieses Erlebnis einfach zusammengeschweißt hat. Sie weiss es zu schätzen dass ich ihr geholfen habe. Ich bin so glücklich mit ihr und freue mich jeden Tag aufs Neue dass wir uns gefunden haben, komme was wolle! Und ich finde sie behauptet sich nun auch besser im Stall.
    Tatjana, Hut ab vor deiner Ausdauer, deiner Liebe zu Pinto. Schließlich sind ja auch etliche Kosten im Spiel. Mach weiter so!!!
    (Übrigens rede ich hier als Freizeitreiterin; ganz klar, dass Turnierpferde nicht unbedingt im großen Laufstall gehalten werden können und Ausnahmen wie Mobbingopfer oder Senioren sind natürlich auch leichter im Boxenstall zu halten.)
    LG Nicki

  4. Ohne Kontakt zu anderen Pferden, ist Quatsch!! Nur weil ein Pferd vielleicht neben einem anderen auf der Weide steht hat es trotzdem Kontakt, nur bevor ich nur noch kosten habe, und das Pferd dauernd verletzt und getreten wird.. ?? Ist das auch eine Qual für ein Pferd! Meiner Meinung nach muss man auch abwiegen was man will, reiten oder dauert Tierarzt

    • Ja Kontakt vielleicht, aber nicht pferdegerecht. Pferde spielen auch gerne mal, ordnen die Rangordnung, machen Fellpflege oder sonstwas. Für mich zum Beispiel würde es niemals in Frage kommen ein Pferd ausserhalb eines Herdenverbandes zu halten. Aber da scheiden sich ja die Geister. Du hast das für dich so entschieden, aber das sollte jeder selber entscheiden dürfen. Ich denke ich bin mit meiner Meinung nicht alleine und dann nehme ich lieber ein paar – zumeist harmlose – Verletzungen in Kauf, als mein Pferd in Einzelhaltung zu halten. Mit der Stute, die einfach grundlos auf mein Pferd losgegangen ist, stand er vorher problemlos monatelang zusammen in einer Herde. Da diese jedoch auch auf andere Pferde in einer anderen Herde aggressiv reagiert hat, steht sie nun seperat mit den anderen Pferden der Besitzerin, wo sie keinen Kontakt mehr zu den „Fremdpferden“ hat. Aber auch dieses Pferd hat ein Anrecht darauf mit anderen Pferden zusammen zu stehen – soweit wie die Besitzerin das selber verantworten kann oder will (sind ja ihre eigenen Pferde!).

  5. Aber wie sagt man gerne bei Menschen: Wer als Kind oft krank war ist es als Erwachsener nicht mehr. Also hoffen wir mal das das auch für den kleinen Pino gilt;)

  6. Liebe Tatjana,

    ja es gibt Pferde die so viel Pech haben und dann gleichzeitig so viel Glück und große Kämpfer sind, denn ich habe auch so ein Pferd, die ganzen Verletzungen die Lili schon hatte kann ich hier garnicht alle aufzählen, nähen im OP war auch dabei, aber irgend wann wurde es besser, und ich hab sie immer noch. Ich wünsche Dir für Deinen Pino viel Glück und daß die Pechsträhne endlich weg ist und ihr noch viel Spaß und Freude zusammen habt. Mit Pferden wie diesen wächst man sehr eng zusammen weil man gemeinsam durch so viele tiefen gegangen ist.
    Alles liebe

  7. Liebe Tatjana, ja, der Horror! Die Meinung anderer, nun ein Herdentier zu einem reinen Boxenpferd zu machen, kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen! Das ist für mich unnatürlich und Quälerei. Verletzungen durch andere kann man nie ausschließen, aber vielleicht etwas an der Herdengröße/-Zusammenstellung ändern? Auf jeden Fall wünsche ich euch ganz viel Glück für die Zukunft und bin froh, dass du deinen Pino nicht zu einem traurigen Boxenpferd machen willst! Alles Gute!

    • Hallo liebe Elli,
      da bin ich ganz deiner Meinung. Es war ein Störenfried dabei (die Stute einer Miteinstallerin), die jedoch nach diesem Vorfall aus der Herde herausgenommen wurde und seitdem ist nichts weiteres passiert. Unsere Pferde stehen im Sommer Tag und Nacht auf der Wiese und in der gleichen Zusammenstellung im Winter tagsüber auf dem Paddock. Unfälle können immer mal passieren, es sind nunmal Pferde und die können sich auch schon mal streiten.

      LG

    • Zu wenig Platz in der Herde ist auch eine Qual für ein Pferd , weil das immer Stress für ein Pferd ist.. und Tierarzt und Op ja wohl auch?!!

      • Woher willst du wissen dass zuwenig Platz in der Herde vorhanden ist? Mein Pferd steht momentan mit drei Pferden in der Herde. Und falls du richtig gelesen hättest, wüsstest du, dass ein bestimmtes Pferd für die Verletzungen verantwortlich war, welches jedoch aus der Herde genommen wurde. Mein Pferd hat seit April den Tierarzt nur zum impfen gesehen.

        Natürlich sind Tierarzt und OP Stress für ein Pferd – aber wenn wir mal ehrlich sind, Pferde werden doch tagtäglich Stress ausgesetzt – ausreiten in unbekannte Gebiete z.B. oder Teilnahme an Turnieren in unbekannten Ställen, mit viel Lärm und vielen unbekannten Pferden, usw. Das ist dann natürlich besser, weil es ja jeder macht.

        Sorry, ich kann echt manchmal nur den Kopf schütteln.

  8. Hallo!! Das ist der Horror keine Frage, man versucht als Pferdebesitzer immer das beste für sein Pferd zu tun in dem man es mit anderen Pferden in eine Herde stellt.. ich werde so etwas nie wieder tun!! Keine Herde mehr für ein Reitpferd!! Natürlich kann so etwas auch in der Box oder woanders passieren.. da steckt man nie drin! Aber die Verletzungsgefahr in der Herde ist so groß wenn zu wenig Platz oder Heuraufen den Platz schwer machen ( Auch Verlerzungsgefahr) ich würde es so nicht mehr machen!! LG

  9. Hallo, ich glaube, für manche Dinge kann ein Pferd leider nichts und dazu gehört die Haltung. Die Verletzungen sind ihm eindeutig von anderen Pferden zugefügt worden. Also, den Stall wechseln oder am Management etwas ändern!
    LG Andrea

    • Ich finde es schade, dass einfach so geurteilt wird, obwohl der Hintergrund überhaupt nicht klar ist, wieso und weshalb diese Verletzungen entstanden sind. Da wird direkt gesagt man soll den Stall wechseln. Dass es aber auch andere Lösungen gibt, die mit dem Stallbesitzer gefunden werden können, wird gar nicht bedacht. Deshalb gibt es leider auch so viele „Stall-Hopper“, die vor Problemen wegrennen anstatt sie zu lösen.

      Das Problem war die Ponystute der Miteinstallerin. Diese wurde aus der Herde entfernt und seitdem ist Ruhe in der Herde. Und ein Pferd, nur weil man Angst vor Verletzungen hat, in Einzelhaft zu halten ohne Sozialkontakt zu anderen Pferden, den es nunmal nur in einer Herde bekommt, finde ich schon bedenklich. Aber gut, so ist jeder anders.

  10. Horror! Ich hoffe, das war’s nun für den Rest seines Lebens! Alles Gute Euch beiden! Und toll, dass Du ihn nicht aufgegeben hast! LG von Maja

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