Stallmatte für Pferdebox
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Was tun, damit das Pferd sich trotzdem wohlfühlt

Ein warmer Sommer mit Sonnenschein von Juni bis September und wenig Regen ist wahrlich ein weit verbreiteter Traum. Doch für Pferdebesitzer wandelt sich dieser Traum in diesem Jahr zu einem Albtraum. Seit April hat es landesweit zu wenig geregnet. Durch die schlechte Ernte in diesem Sommer steigen die Strohpreise, weswegen die Pensionspreise für Pferde dementsprechend angehoben werden. Was ist die passende Alternative? Oder gibt es keine Option, steigende Stroh- und Pensionskosten zu umgehen?

Nasser Herbst, matschiger Paddock und kalte Box

Bei zu wenig Stroh kommt ein rutschiger und kalter Boxenboden schnell zum Vorschein. Allerdings sind diese nackten Betonflächen nicht nur unbequem, sondern auch gefährlich. Schnell können hier Schürfwunden oder gar Sehnenverletzungen entstehen, wenn dein Pferd bei kalten, nassen Witterungen in der Box wegrutscht. Da kommen schnell hohe Tierarztrechnungen ins Haus geflattert und du musst mit deinem Pferd eine Zwangstrainingspause einlegen. Außerdem soll dein Pferd ja in der Box die Möglichkeit haben, sich auszuruhen und hinzulegen. Der blanke Boxenboden ist aber keine geeignete Liegefläche, sodass das Tier keinen Ruheplatz hat.

In einigen Ställen setzen die Betreiber auf rutschfeste Mistmatratzen in der Box. Sie bieten einem Pferd zwar ausreichend Halt, allerdings sind solche Matratzen aus Mist und Stroh unhygienisch, da tiefe Schichten besonders stark zur Schimmelpilzbildung neigen.

Kein Stroh oder Späne – was dann?

Die ausreichende Menge an Stroh einzustreuen, geht bei explodierenden Strohpreisen mächtig ins Geld. Durch die schlechte Ernte in diesem Sommer kostet ein Strohballen schnell bis zu 100 Euro, weswegen die Pensionspreise für Pferde dementsprechend angehoben werden. Mögliche Einstreualternativen, wie Holzspäne oder Leinenstroh sind ebenfalls teuer und häufig schwer über den normalen Mist zu entsorgen. Dennoch steht für alle Pferdebesitzer der Mindestkomfort für ihr Pferd im Vordergrund und so sollte sich jeder Halter frühzeitig Gedanken über mögliche Alternativen machen.

Stallmatten – ist EVA die Lösung?

Stallmatte für Pferdeboxen

Eine sinnvolle Alternative bieten zum Beispiel Stallmatten aus EVA (Ethylen-Vinylacetat) Material, mit denen man je nach Haltungsform 40-90% Einstreu einsparen kann. Dieses spezielle Kunststoffmaterial ist isolierend, reiß- und rutschfest sowie stoßdämpfend. Zudem ist das EVA Material leicht zu reinigen und wasserundurchlässig, so dass es keine Flüssigkeiten aufnimmt. So gestaltet sich das Misten und selbst eine komplette Reinigung als sehr einfach.

Neben der Einsparung des Strohs haben EVA-Stallmatten einen weiteren wichtigen Effekt: Sie haben wärmedämmende Eigenschaften. So muss das Pferd auch bei niedrigen Temperaturen nicht auf einen kalten Boxenboden liegen. Mit einer speziellen Oberflächenstruktur bieten die EVA Stallmatten Pferden ausreichend Halt. So rutschen sie auch bei nassen Witterungen nicht weg und das Verletzungsrisiko wird deutlich reduziert. Zudem sind sie verformbar, wodurch ein geeigneter Liegebereich geschaffen wird. Dennoch ist das Material nicht zu weich, so dass Pferde sicher darauf stehen können. Die Stallmatten dämpfen Stöße ab und entlasten somit Gelenke und Sehnen des Pferdes.

Wie werden EVA Stallmatten verlegt?

Je nach Größe der Fläche kannst du die EVA Stallmatten individuell anpassen und auslegen. Dank Puzzleverbindungen lassen sie sich sehr leicht verlegen. Es gibt EVA Matten, bei denen die Puzzlezähne mit Wasserstrahl geschnitten werden. Dadurch sind sie passgenauer, was die Fugen besser schließen lässt und weniger Flüssigkeit durchsickern kann. Hochwertige EVA Matten sind zudem besonders abriebfest, was eine lange Lebensdauer ermöglicht.

Die Rechnung macht’s

Stallmatten HofmeisterDer Preis von guten Boxenmatten ist zwar recht hoch, jedoch sind es einmalige Anschaffungskosten, die sich gegen die Strohpreise gerechnet über viel Jahre bewähren. Mit den EVA Stallmatten hast du für mehrere Jahre eine geeignete Einstreualternative, die den Verbrauch und Aufwand immens senkt. Wenn eine Box mit Stroh eingestreut wird, muss diese regelmäßig gemistet werden. Häufig wird dabei zu viel sauberes Stroh entfernt, das eigentlich noch gut ist. Dadurch bleiben der Strohverbrauch und damit auch die Kosten unnötig hoch. In einer Box, die mit EVA Stallmatten ausgelegt ist, muss lediglich ein kleiner Teil mit Stroh versehen werden, wodurch das Misten wesentlich leichter wird.
Wenn der Stallbetreiber nicht alle Boxen mit Stallmatten auslegen möchte, kann auch der Pferdebesitzer damit seine Box schnell und einfach ausrüsten. Die handlichen Stallmatten können bei einem Stallwechsel auch einfach mitgenommen werden.

Stallmatte ist nicht gleich Stallmatte

Wenn du dich für die Umstellung auf Stallmatten entschieden hast, solltest du dich genau informieren. Einige Hersteller bieten Stallmatten aus herkömmlichen Gummi an. Jedoch sind Gummimatten im Vergleich zu EVA Matten kaum wärmedämmend – denk nur an die kalten Füße in Gummistiefeln! So sind sie bei kalten Witterungen nicht geeignet, weil das Pferd keinen angenehmen Liegeplatz findet.
Ein weiterer Vorteil von EVA Stallmatten gegenüber Gummimatten ist das geringe Gewicht. EVA Stallmatten wiegen durchschnittlich nur 7 kg/m², Gummimatten dagegen oft 30 kg/m². Ebenso sind viele Gummimatten mit hohen PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) belastet, welche krebserregend sein können. EVA Stallmatten sind dagegen fast immer unbedenklich.

Dank all dieser Vorteile sind EVA Stallmatten eine gute Alternative, um Stroh- und Arbeitskosten über Jahre hinweg zu senken und nicht nur eine Übergangslösung für eine schlechte Strohernte.

Annika Pohle

Annika Pohle

Agrar-Ing. Annika Pohle ist Mitarbeiterin bei Hofmeister Pferdesport und hat langjährige Erfahrung mit Pferden und Pferdehaltung.
Annika Pohle

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