Heel Veterinär zeichnet erneut Tierschutz aus: Das sind die Preisträger HelpingVets 2019!

Hierzulande engagieren sich viele Menschen tagtäglich für den Tierschutz. Was aber oftmals fehlt, ist die öffentliche Anerkennung für das (zeit)aufwändige und meist ehrenamtliche Engagement zum Wohl der Tiere – von finanziellen Mitteln ganz zu schweigen. Die Firma Heel Veterinär honorierte daher am 11. Juli in Baden-Baden mit der Auszeichnung HelpingVets bereits zum siebten Mal drei Tierschutzorganisationen für ihren Einsatz für Tiere in Not. Neben der Auszeichnung durften sich die drei Vereine außerdem über je 2.000 Euro freuen.

„Wichtig ist uns, dass nicht nur große Organisationen unterstützt werden, sondern auch weniger bekannte Vereine Hilfe und Wertschätzung für ihren Einsatz erfahren“, begründet Jörg Sulner, Leiter Heel Veterinär Deutschland, die Initiative HelpingVets. Wie auch in den vergangenen Jahren war die Wahl der drei Preisträger unter den vielen Einsendungen keine leichte Aufgabe für die verantwortliche Jury. „Stellvertretend für alle Bewerber möchten wir die drei diesjährigen Preisträger für ihr Engagement im Tierschutz honorieren“, sagt Sulner.

Diese könnten unterschiedlicher nicht sein: Ausgezeichnet wurde das Robbenzentrum Föhr, das sich unter der Leitung von Tierärztin Janine Bahr- van Gemmert und dem Wildtierexperten Andrè van Gemmert seit 2010 um das Wohl verwaister Seehundjunge, verletzter, erkrankter und von Lungenwürmern befallener Robben einsetzt. Die Tiere werden in der Station in Wyk auf Föhr aufgenommen, tierärztlich versorgt und stabilisiert. Später werden all diese Tiere wieder in der Nordsee ausgewildert. Neben der Tierrettung liegt den beiden Initiatoren des Robbenzentrums auch die Aufklärungsarbeit am Herzen, um zu vermeiden, dass Meeressäuger in Not geraten. Zudem sind sie in der Erforschung von Robben und deren Verhalten aktiv und kooperieren dazu mit internationalen Stationen und wissenschaftlichen Instituten.

helping-vets-robbeEin weiterer Preisträger ist der Eselpferdehof Südpfalz, ein Gnaden- und Begegnungshof für gerettete Pferde/Ponys, Esel, Mulis und Rinder. In der Stallanlage werden die geretteten Tiere beherbergt, ggf. gesundgepflegt, anschließend an optimale Plätze weitervermittelt oder bekommen dort ihr Gnadenbrot. „Unsere Hoftiere sind Botschafter für alle Nutztiere aus respektlosen Haltungssystemen“, so Tierärztin Doris Dühr-Bien, Gründerin des Vereins. Um einen respektvollen und achtsamen Umgang mit der Tierwelt zu fördern, bietet der Verein intensive Tierbegegnungen für Kinder und Erwachsene sowie Tierpatenschaften an.

helpingvets-esel

Ebenso prämiert wurde der Verein Gesundheit durch Tiere e.V. aus Wuppertal. 2014 von Brigitte Minow gegründet, soll dieser z.B. Kindern Erfahrungen mit der Tierwelt ermöglichen, um die Kompetenzen im Umgang mit der Umwelt zu fördern. Unter Anleitung von Pädagogen erlernen Kinder umweltgerechtes Handeln am Beispiel des Lebewesens Tier. 2016 startete der Verein mit dem Projekt „Kindertierschutzpass“, einem Nachmittagsangebot für Kinder der Kindertafel Wuppertal rund um 10 verschiedene Tierarten.

Alle tiergestützten Interventionen des Vereins sind Leistungen, die ehrenamtlich mit Unterstützung von Fördermitteln oder Spenden erbracht werden und für alle Teilnehmer kostenlos sind.

Tiergesundheit fördern mit Wirkstoffen aus der Natur

Für das Tierwohl engagiert sich der pharmazeutische Hersteller Heel nicht nur mit der Auszeichnung HelpingVets: Seit über 30 Jahren setzt sich das Unternehmen dafür ein, die Tiergesundheit mit wirksamen und dabei gut verträglichen Arzneimitteln zu fördern. Das umfassende Sortiment für Tiere wurde ganz nach dem Leitsatz „Animal health designed by nature“ entwickelt und verfolgt einen integrativen Medizinansatz, in dem sich Naturmedizin und Schulmedizin ergänzen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Forschung: Neben Grundlagenforschung werden präklinische und klinische Studien durchgeführt, um die Wirksamkeit der Arzneimittel und ihre Wirkmechanismen zu erforschen.

Die Sprache des Körpers sprechen und verstehen

Die biologischen Tierarzneimittel von Heel Vet, die am Firmensitz in Baden-Baden hergestellt werden, basieren auf dem Multicomponent-Multitarget-Prinzip: Sie beinhalten mehrere wirksame Einzelsubstanzen, die synergistisch an zahlreichen Stellen im Organismus wirken. Dadurch werden die komplexen Prozesse berücksichtigt, die eine Erkrankung im Organismus auslöst. Die Wirkstoff-Konzentrationen der Arzneimittel entsprechen den Konzentrationen körpereigener Substanzen. Dies ermöglicht es, die Selbstregulationsmechanismen zu stärken und den Körper zu unterstützen, sich selbst zu helfen.

Krankheitsfelder, bei denen die biologischen Tierarzneimittel zum Einsatz kommen, sind beispielsweise Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Arthrose oder Prellungen, Zerrungen und Stauchungen. Aber auch bei Erkrankungen wie der chronischen Nierenerkrankung bei Katzen können die Medikamente gute Dienste leisten. Dabei können sie als Einzeltherapie oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln verabreicht werden. Zu den bekanntesten Marken von Heel Veterinär gehört Zeel ad us. vet. Während Traumeel schon seit über 30 Jahren in der ad us. vet. Variante erhältlich ist, feiert Zeel ad us. vet. dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Seitdem wird das Arzneimittel von Tierärzten im Groß- und Kleintierbereich gerne empfohlen.

helpingvets-auszeichnung

auszeichnung-helping-vets-2Weitere Informationen zu HelpingVets sowie den Tierarzneimitteln von Heel Vet finden Sie unter www.vetepedia.de

Ähnliche Beiträge

Nächster Beitrag

Empfehlungen der Redaktion