Arabofriese

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Arabofriese

Beschreibung der Arabofriese

Der Arabofriese ist eine basierend auf dem Friesen gezüchtete Sportpferderasse und lässt sich äußerlich vom normalen Friesen kaum unterscheiden. Er wird hauptsächlich in den Niederlanden gezüchtet.

Exterieur

Wie der Friese, ist der Arabofriese fast immer ein Rappe mit langem und vollem Langhaar und ohne Abzeichen, lediglich ein kleiner Stern ist erlaubt. Er erreicht ein Stockmaß von 155 bis 170 cm. Ziel der Zucht ist ein Quadratpferd mit langer, schräger Schulter und gut bemuskelter, leicht schräger Kruppe sowie klaren und trockenen Gelenken und Gliedmaßen. Der Kopf soll fein sein und ausreichend Ganaschenfreiheit aufweisen. Außerdem soll der Hals gut bemuskelt und der Widerrist ausreichend sein. Aus diesen Eigenschaften ergibt sich eine Veranlagung zum Sportpferd.

Interieur

Das Zuchtziel ist ein nervenstarkes und schnell lernendes Pferd, das Härte und Ausdauer im Sport zeigen kann zu züchten. In allen drei Grundgangarten ist ein schwungvoller, raumgreifender, taktreiner und aktiver Schub aus der Hinterhand gefordert.

Zuchtgeschichte des Arabosfriese Pferdes

Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Friesenpferdes zu verbessern und die hohe Inzuchtrate zu senken, das Erscheinungsbild des Friesen aber zu behalten, wählten in den 1970er Jahren einige Züchter wie Professor Hillner zur Paarung der ersten Generation der Arabofriesen die Friesenstute Gelbrich und den rein ägyptischen schwarzen Hengst Gharib aus dem Landgestüt Marbach. Mit dem Hengst sollte versucht werden, Blutlinien der Arabischen Pferde, die bereits vor 400 Jahren die Friesen prägten, erneut zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Friesen einzusetzen, ohne sein typisches Erscheinungsbild zu verändern.

Zur Weiterführung der Arabofriesenzucht übergab Professor Hillner den Brüdern Cor und Jan Driessen die ersten tetmanfreien Pferde. Tetman war ein Liniengründer der Friesen, ein Garant für guten Trab und viel Langhaar, ebenso aber für geringen Arbeitswillen.

Das Ergebnis war bereits nach der zweiten Generation ein leistungsfähiges und gesundes Sportpferd mit raumgreifenden Gängen und ausreichendem Arbeitswillen, auf dem Niveau des Warmblutpferdes sowohl vor dem Wagen als auch unter dem Sattel. Es verfügt über ein sporttaugliches Herz- und Lungenvolumen, eine rasche Rückkehr des normalen Pulses, feine Haut und dadurch raschere Wärmeabgabe sowie eine verbesserte Muskulatur.

Pferde dieser Rasse