P.R.E

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P.R.E

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Beschreibung der P.R.E. Pferde

Im Jahr 1912 wurde das spanische Stutbuch eingeführt in dem die spanische Züchtervereinigung beschloss die Pferde Pura Raza Espaňola (Pferde reiner spanischer Rasse) zu nennen. Pferde mit vollen Papieren werden als P.R.E. bezeichnet, Pferde mit halben oder ohne Papiere als Andalusier. Kartäuser (Cartujano) eine bestimmte Linie der P.R.E. wurden bereits von den Mönchen des Kartäuserklosters im Mittelalter rein gezüchtet, sie galten als die wertvollste Linie.

1835 mussten die Kartäusermönche die Zucht aufgeben und verkauften ihre Pferde an die Familie Zapata. 1854 wurde diese Zucht an Vincente Romero veräußert, dann 1897 teilweise an Romero Benitez verkauft. 1911 wurde die Zucht von Vincente Romero vollständig aufgelöst und verschiedene Teile der Linie gingen an Privatzüchter wie Terry, Roberto Osborne, Salvatierra oder Urquijo und kurz darauf auf die staatlichen Gestüte wie etwa Hierro del Bocado, wo die Kartäuser bis heute als Reinzucht weiter gezüchtet und vermarktet werden.

Sie finden ihren Einsatz in der Dressur bis zur Hohen Schule, bei Stierkampf, der Jagd, der Arbeit mit Rindern, als Fahrpferde und im Springsport, als verlässlicher Freizeitpartner und bei glanzvollen Ferias sowie als besonderes Highligt bei Showauftritten.

Exterieur

Größe

Hengste mit 3 Jahren mindestens 1,54-1,72m, Stuten mindestens 1,52-1,70m

Gebäude

Ebenmäßig, mittlere oder kurzlinige Form, ausgewogener Körperbau, Quadratpferd mit einem Gewicht von Hengsten ca. 400 – 550 kg und Stuten ca. 350 – 475 kg Breite Brust, langer Behang und edel geformter Kopf und Körperbau der an künstlerische Vollkommenheit reicht. Große, dunkle Augen spiegeln sein sanftes Wesen.

Eine Schulter im Winkel von 45 Grad. Der Kopf zeigt ein gerade bis subkonvexes Profil. Ein gut bemuskelter Körper mit trockenen Gelenken.

Dichter Behang und tief angesetzter Schweif. P.R.E. Pferde zeigen einen ausgeprägten Geschlechtsunterschied.

Fell und Färbung

Dominant Schimmel und Braune, zulässig alle Farben außer Schecken. Im P.R.E. Stutbuch sind die genetischen Codes der Pferde vermerkt was die Zuchtauswahl für die Zuchtzwecke einzigartig unterscheidet zu anderen Zuchtverbänden.

In den Grundgangarten sind sie energisch, rhythmische und elastisch. Sie verfügen über eine natürliche Dressurveranlagung bis zur Hohen Schule. Ihre Bewegungen sind erhaben, ausgreifend, harmonische, taktmäßig mit besonderer Veranlagung zur Versammlung und außergewöhnliche Bequemlichkeit für den Reiter

Interieur

Besonnen und widerstandfähig und energetisch, edel und fügsam. Sie sind sehr menschenbezogen und ihrem Reiter ergeben. Ihr Temperament ist kombiniert mit einer fügsamen und ausgewogenen Persönlichkeit.

Sie haben eine große Kapazität für das Lernen und passen sich so mit Leichtigkeit den unterschiedlichsten Anwendungen und Situationen an.

Zuchtgeschichte des P.R.E. Pferdes

Ursprung

Der wahre Ursprung der P.R.E. ist leider nicht exakt zu bestimmen, was bekannt ist, dass in der vorrömischen Zeit es bereits Hinweise auf Pferden im spanischen Raum gab.

Römischen Autoren wie Plutarch, Plinius dem Alten und Seneca sprach von dem Hispanic Pferd als schön, gelehrig, stolz und tapferen Pferd, ideal für den Krieg und für den Sport, der im Zirkus zu dieser Zeit durchgeführt wurde.

Pferde dieser Rasse