Rhein.-Westf. Kaltblut

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Rhein.-Westf. Kaltblut

Rhein.-Westf. Kaltblut

Beschreibung

Das Rheinisch-Deutsche Kaltblut ist eine Kaltblutpferderasse, die aus Nordrhein-Westfalen stammt. Leider ist sie vom Aussterben bedroht und steht auf der Roten Liste der gefährdeten einheimischen Nutztierrassen in Deutschland.

Exterieur

Größe des Rhein.-Westf. Kaltblut

Das Rheinisch-Deutsche Kaltblut erreicht eine Größe von 160cm bis 170cm Sockmaß und gehört zu den Großpferden und den Kaltblütern.

Gebäude

Das Gebäude dieses Kalbluts ist sehr stimmig: Der Kopf ist groß mit einem großen Augen. Der Hals ist kurz und sehr muskulös, der Widerrist gut ausgeprägt. Der Rücken ist sehr kräftig und die Kruppe gut bemuskelt und ein wenig gespalten. Der dichte Schweif setzt hoch an. Rheinisch-Deutsche Kaltblüter gelten als sehr stark, lebhaft und ausdauernd und sie erreichen ein Gewicht von bis zu 1000kg.

Fell und Färbungen des Rhein.-Westf. Kaltblut

Es erscheint als Brauner, Dunkelbrauner, Fuchs mit hellem Langhaar und als Braunschimmel. Das übrige Langhaar ist auch dicht, die Mähne meist auf beide Seiten des Halses aufgeteilt.

Zuchtgeschichte

Ursprung

Kaltblutpferde gibt es in Deutschland schon sehr lange , doch nur im Rheinland wurden die vorhandenen Kaltblüter planmäßig weiter gezüchtet. In den übrigen Teilen Deutschlands wurden zum Teil wahllos Kaltblüter anderer Rassen eingekreuzt, doch die rheinischen Züchter beschränkten sich auf die Zuführung von belgischem Kaltblut. In Deutschland wird das Rheinisch-Deutsche Kaltblut vorwiegend als Arbeitspferd eingesetzt und vorallem wird versucht diese bedrohte Rasse verstärkt zu züchten, um sie zu erhalten.

Pferde dieser Rasse