Reiter sind ausgeglichen: Naja, die meisten zumindest. Das liegt daran, dass Reiter meist das tun, was sie lieben – reiten eben.  Wenn man das tut, was man liebt ist man auch mit sich selbst mehr zufrieden. Die Atmosphäre im Stall ist meist auch sehr idyllisch und vor allem auch entspannt, da meist jeder dort gerne ist.

Reiter sind belastbar und hart im nehmen: Ob schwere Dinge durch die Gegend tragen, ein Sturz vom Pferd, Regen und schlechtes Wetter – all das sind keine Probleme für Reiter. Wir Reiter „sind nicht aus Zucker“und können mit anpacken.

Begeisterungsfähig: „Die Begeisterungsfähigkeit trägt deine Hoffnung empor zu den Sternen. Sie ist das Funkeln in deinen Augen, die Beschwingtheit deines Ganges, der Druck deiner Hände und der Wille und die Entschlossenheit, deine Wünsche in die Tat umzusetzen.“ (Henry Ford). Reiter haben immer neue Aspekte, die sie unbedingt erreichen wollen. Wir Reiter nehmen unsere Ziele ernst und eignen uns sehr gerne und auch mit Begeisterung neue Sachen an.

Reiter sind nicht pingelig: „Oh nein, meine Wohnung ist voller Sand und mein Auto voller Dreck“, diesen Satz hört man von den meisten Reitern nicht. Einen Messi-Haushalt und ein Dreckspatz findet man jedoch bei einem Reiter auch nicht. Ein kleines Staubkorn ist bei einem Reiter also nicht so tragisch – es gibt ja schließlich Schlimmeres im Leben.

Geduldig: Ein wichtiger Punkt im Leben und vor allem im Leben eines Reiters ist die Geduld – na gut, geben wir es zu, es funktioniert nicht immer, dass man geduldig ist.  Aber auch im Reitsport ist die Geduld ein sehr wichtiges Thema. Schon alleine der Weg vom Fohlen bis zu einem Reitpferd dauert einige Jahre und auch Lektionen funktionieren nicht immer sofort.

Führungs- und Durchsetzungsstark: Aber Hallo!?? Wir setzen uns ja immerhin gegen ein 600 Kilo Tier durch. Auch in höheren Positionen sind die Reiter keine schlechten Menschen. Eine Stärke in Führung und Durchsetzung ist schon ein sehr wichtiger und guter Teil im Leben. Zu viel kann jedoch auch Probleme bereiten

Tierlieb: Ohne die Liebe zu den Tieren wäre unser Sport doch gar nicht möglich. Die meisten Reiter haben ja auch neben den Pferden auch noch andere Tiere. Es kann natürlich auch schon gelegentlich, wenn auch nicht oft, vorkommen, dass die Tiere wichtiger sind als der Partner.

Reiter sind absolut gesellig: Reiter sind sehr gesellige und meist auch gesprächige, lustige und sehr unterhaltsame Menschen. Es wird einem also nie langweilig unter Reitern. Außerdem sind Reiter auch ausgesprochen gute Partypeople und haben auf jeder Party ihren Spaß. Es gibt ja nicht umsonst Sprüche wie „Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd – beim Reiter ist das umgekehrt“. ???Kleiner Tipp für alle, die oft feiern gehen – passt auf: Menschen, die sich gut bewegen können, einen guten Hüftschwung haben und vor allem sehr viel Spaß haben, sind vermutlich Reiter. ??

“Wer Ziele hat, lebt länger”: Zielstrebigkeit ist auch ein Thema, dass Reiter kennen. Reiter haben immer wieder neue Ziele. Sei es das Ziel einer Reitstunde, das Ziel eines Turnierstarts oder einfach nur das Ziel, mit dem Pferd eine tolle Verbindung zu haben (was ich finde, das Wichtigste überhaupt ist). Reiter haben ihre Ziele immer fest vor Augen und wollen diese Erreichen – der eine erreicht es schneller, der andere langsamer, aber was wäre denn unser Sport ohne ein Ziel?

Wettbewerbsorientiert: Verhalten eines Marktteilnehmers, welches sich am Verhalten der Mitbewerber orientiert. Für alle, die diesen Punkt nicht wirklich verstehen sage ich nur – ESKADRON DEALEREI!  Kollektionen werden gehandelt mit Geldwerten, die teilweise utopisch hoch sind. Reiter schauen genau, was sie sich leisten und berechnen gleich damit auch den Profit, den sie damit machen könnten. Der Reitsport ist also auch eine Wirtschaft für sich selbst – Zucht, Sport, Agrarwirtschaft, Zubehör usw.

Avatar
Avatar

Letzte Artikel von Sophie Dierkes