Erfahrungen mit German Horse Pellets

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Ihr seid auf der Suche nach Erfahrungen zu German Horse Pellets? Dann seid ihr hier genau richtig! Denn die erste Testphase ist vorbei und unsere Produkttester haben die German Horse Pellets auf Herz und Nieren geprüft.

Wenn ihr unten auf die Abschnitte klickt, findet ihr das Feedback.

1. Feedback (nach 3 Wochen)

Ich bin sehr überrascht, wie saugfähig und effektiv die Pellets von German Horse Pellets sind. Eine geringe Menge reicht aus um den Urin zu binden, was normalerweise jede Menge Stroh benötigt.
Mein eigener Stall (Reitanlage Paternushof) mit ca. 20 Boxen für Ponys und Pferde hat verschiedene Untergründe, die Pensionspferde stehen in Vollpension und werden somit von uns selbst gemistet. Als Stallbesitzerin suche ich daher die ideale Lösung was Effektivität, Kosten und Arbeitserleichterung angeht. Bisher wurde traditionell mit Stroh eingestreut, was ich auch derzeit weiterführe aber damit nicht wirklich glücklich bin. Das Stroh hat keine gleichbleibende Qualität, die Preise schwanken immer wieder, es entstehen Lagerkosten und Transportkosten (Arbeitsgerät + Arbeitszeit), beim Verteilen in die Boxen geht oft ein Teil vom Stroh in der Stallgasse und den Wegen verloren und es muss hinterher gekehrt werden. All dies sind Arbeitszeiten die der Stallbesitzer mit einkalkulieren muss.
Ich habe an 6 Ponys und Pferden mit verschiedenen Verschmutzungsgraden, die Pellets die letzten Wochen mit unseren verschiedenen Boxen getestet (Innenbox + Ridcon Stallmatte, Innenbox + Betonboden, Außenbox + Pflastersteine, Paddockbox +Holzboden). Bei vier Pferden ist mir aufgefallen, dass sie sauberer wurden, also feste Plätze für Urin und Kot entwickelten, was natürlich das Misten deutlich erleichtert. Bei zwei Pferden blieb das Verhalten ähnlich und somit kaum Erleichterung, da man zwar nicht schwer heben musste wie bei Stroh, aber das sieben dauerte genauso lange wie vorher und es war auch mehr Verlust des Einstreues gegenüber den anderen da. Im Durchschnitt habe ich alle 5 Tage pro Pferd einen neuen Sack mit 14kg Einstreu benötigt, bei zwei Ponys sogar nur alle 8-10 Tage. Das Ersteinstreu lag je nach Box bei 4-6 Sack, hat aber auch dann deutlich über 7 Tage gereicht. Beim Misten selbst sind es höchstens 0,5 Schubkarren voller Mist im Gegenzug zu Stroh, da waren es teilweise bis 1,5 Schubkarren und somit ist die Arbeitszeit auch reduziert. Man kann bis zu drei Boxen hintereinander misten, bevor man diesen wegfährt.
Das „Angießen“ der Pellets braucht am Anfang etwas Überwindung, da man ja keine Feuchtigkeit in den Stall bringen möchte. Es bleibt aber wirklich trocken und wird nach dem angießen und rechen fast wie Sand mit einer hohen Saugkraft. Mein Tipp: Pro 14kg Pellets eine Gießkanne, erst die Hälfte in einer Schubkarre mit der Hälfte der Gießkanne angießen, mit einem Handrechen anrauen, den Rest darüber und gleich verfahren. Danach erst in der Box verteilen. Hat auch den Vorteil, dass man es vorbereiten kann und sollte ein Pferd in der Box bleiben müssen, man es nicht mit Gießkanne und Co. stresst.
Mein erstes Resümee:  Ich werde Anfang 2018 den kompletten Betrieb testweise auf die Pellets umstellen, davor werde ich mein Strohlager noch verbrauchen. Für den einzelnen Verbraucher muss man schauen, ob es zum Pferd passt. Es gibt Pferde die sind deutlich sauberer geworden, aber nicht alle. Solltet ihr auf Einstreu umstellen wollen, empfehle ich es auf jeden Fall. Keine schweren und unhandlichen Späne und meiner Meinung nach effektiver als Holzspäne. Und natürlich einfacher zu lagern, da es sich um kleine Säcke handelt.
Ich bin wirklich zufrieden damit und bin gespannt auf 2018!

1. Feedback (nach 3 Wochen)

Am 18.10. erfolgte die Ersteinstreu in Carli’s Box. Für seine ca. 20qm große Box waren 12 Säcke erforderlich. Dies überraschte mich erstmal und ich dachte mir, wenn das genau so lang hält wie eine Einstreu mit Spänen wird das ja ein teurer Spaß. Der Preisfaktor läge hier bei dem 8-10-fachen pro Einstreu. Aber ich wollte natürlich nicht zu voreilig urteilen.

Eine kurze Info zu meinem Pferd. Carli ist eine richtige Pottsau im Stall. Stroh frisst er ausnahmslos auf, egal wie viele Ballen. 2 am Tag sind ein Snack für ihn. Dementsprechend ist er dann auch viel zu dick. Ein Späneballen ruiniert er in 3 Tagen völlig, dass nur noch Matsche übrigbleibt. Also eine echte Aufgabe für die Horsepellets!

Zum Vorgehen: die Säcke werden aufgeschnitten und erstmal gut gewässert. Nach 5-10 Minuten werden sie dann ausgeschüttet und einmal glatt gehakt. Die Pellets zerfallen dann in feines Material und ergeben eine weiche Matratze. Ein Sack kann bis zu 63 Liter Flüssigkeit aufnehmen, das ist schon beachtlich.

Zum Misten: Es werden täglich die Äppel rausgeholt und es wird glatt gehakt. Das war’s!
Etwas bräunlich färbt sich die Streu aber sie ist trotzdem noch trocken. Erst wenn es Rot wird, werden Teile der Streu entnommen und durch neue Pellets ersetzt.

Heute sind es 12 Tage und die Box ist noch super! Carli hatte nie so eine tolle Matratze und ist viel entspannter. Auch seine problematischen Hufe (trocken und rissig) sind in dieser Streu deutlich besser geworden, da sie dem Huf keine Feuchtigkeit entziehen durch die gewisse Eigenfeuchte. Der Mistaufwand pro Tag reduziert sich deutlich im Zeitaufwand und auch im Mistaufkommen.
Neben den 12 Säcken Erststreu habe ich inzwischen 2 nachgestreut. Ich denke mit einem Sack pro Woche ca komme ich aus. Dies entspricht dann den gleichen Kosten wie die Späne.

Aufgrund der vielen Vorteile bin ich absolut überzeugt und freue mich die Pellets weiterhin einzusetzen!

1. Feedback (nach 3 Wochen)

Die Lieferung erfolgte problemlos mit einem LKW über eine Spedition, die Palette wurde genau dort platziert, wo ich sie haben wollte. Die Pellets kommen in handlichen 14kg-Säcken.

Grundvoraussetzungen sind:

zwei Boxen, beide in einem offenen Holzunterstand. Eine Einstreu erfolgt direkt auf Naturboden, bis dato mit Sand angefüllt. Der Bereich ist ca. 2,5m x 3m groß und wird von drei Wallachen zwischen 1,40m und 1,62m als Liege- und natürlich Toilettenbereich genutzt. Dementsprechend beantsprucht ist er auch.

Nach Rücksprache mit dem Vertreter der Firma German Horse Pellets streuen wir diese Box zu Beginn mit 10 Säcken ein. Die Ausführung finde ich recht unkompliziert, aber doch zu Anfang zeitaufwändig. Die Säcke werden in die saubere Box gelegt, kreuzförmig aufgeschnitten und mit ca. 12 Litern Wasser befüllt. es folgt eine Quellphase, in der die Pellets sich auflösen und den Umfang stark vermehren. dies dauert ca 15 Minuten. Danach werden die Säcke umgedreht, die Pellets entleert und die restlichen, nicht aufgequollenen Pellets mit weiteren 3-5 Litern Wasser pro Sack begossen. nach weiteren 10 Minuten sind die Pellets gut gequollen und man kann sie mit einer Harke verteilen.

Auffällig sind der gute, angenehme Geruch und die vollkommen staubfreie Anwendung. Negativ fällt schon jetzt die immense Menge an Plastikmüll auf. Nach beiden Boxen sind 14 leere Säcke zu entsorgen, was ich in den heutigen Zeiten bei massiven Bemühungen zur Müllvermeidung tatsächlich überflüssig finde. Auch stellt die Bewässerung im Offenstall ohne fließendes Wasser eine kleine Herausforderung dar und erfordert eine gewisse Kreativität. Dies ist jedoch lösbar.

Bei der kleinen Box ist die Grundlage eine Schicht Gummimatten, die Box wird von einem Pony genutzt und zu Anfang mit vier Säcken eingestreut.

Beide Boxen sehen nach der Einstreu sehr ansprechend aus und riechen gut. Die Pferde mögen die Einstreu sehr. Am Anfang wird noch ein wenig daran herumprobiert, weswegen auch auf vollständig aufgelöste Pellets geachtet werden sollte, aber das gibt sich schnell.

Während der Boden zu Anfang eher fluffig ist, setzt er sich schnell und bildet dann eine elastische Matratze, von der man den Mist sehr einfach entfernen kann. Jedoch sollte man die Oberfläche regelmäßig ebnen und immer mal ein wenig kratzen, um die Stellen zu finden, die ausgetauscht werden müssen. Diese färben sich rot. Das Material wird sehr schnell braun, sieht dann natürlich nicht mehr ansprechend aus, aber laut Vertreter ist dies kein Grund zur Sorge und vollkommen normal.

Nachstreuen sollte man regelmäßig, die Pflege ist intensiver als gewohnt, da man nicht einfach nachstreut, sondern das immer etwas vorbereiten muss, da die Pellets ja aufweichen müssen.

Die Pferde liegen gern darin, auch ist der Geruch selbst bei benutzter und austauschwürdiger Einstreu angenehm, bis man an das verbrauchte und vollgesogene Material gelangt, riecht man nichts. Der Austausch ist gut machbar und nicht anstrengend, da sich das Material leicht entnehmen lässt.

Bei einer hohen Frequentierung durch die drei Pferde auf kleiner Fläche benötigt die Matratze wirklich Pflege, mit einem Mal täglich gewinnt man nicht viel, was auf den Bildern sicher gut zu erkennen ist.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden in den Punkten Geruch, einfaches Abmisten, Akzeptanz durch die Pferde und angenehmer Elastizität der Matratze.
Etwas ungünstig finde ich den Zeitaufwand beim Vorbereiten der neuen Einstreu.

Negativ sehe ich den vielen Plastikmüll. Unter Umweltschutzaspekten ist dies überarbeitungswürdig und nicht zeitgemäß, gerade aufgrund der kleinen Säcke im Gegensatz zu Späne oder Leinstreu.

1. Feedback (nach 3 Wochen)

Vor zwei Wochen war der Außendienstmitarbeiter von German Horse Pellets bei uns, weshalb wir etwas verzögert mit dem Test begonnen haben. Wir haben den Test bei einem sauberen Pferd – Susa unserem Turnierpferd gestartet.
Die Boxen sind mit Heuraufen ausgestattet, so das nur sehr wenig Heu in die Einstreu kommt.

Mein Fazit:
Die Pellets mit Wasser quellen zu lassen war mir erst einmal suspekt. Es bestand die Sorge, dass die Einstreu zu viel Wasser erhält und somit zu nass und unangenehm fürs Pferd sein kann. Daher habe ich eine leere Box genommen und erst mal die Pellets verteilt und gewässert. Der erste Aufwand ist sehr hoch. Dazu benötigt man einen Wasseranschluss. Auch die Dosierung – eine Gießkanne pro Sack – bei 15 Sack eine kleine Herausforderung. Ich habe mich nach einigen Gießkannen auf mein Gefühl verlassen und mit dem Gartenschlauch gewässert. Das Ergebnis nach 24 Stunden war sehr positiv. Es war alles gut durchgezogen und die Pellet sind einfach auseinandergefallen.
Die Folge-Einstreu ist dann besser zu managen, da man die Pellets in der Schubkarre quellen lassen kann.

Susa hat die Einstreu nur wenige Minuten nach dem Einstreuen ausgiebig beim Wälzen getestet und scheinbar für gut befunden. Die Einstreu ist sehr saugfähig und auch noch nach über einer Woche sehr sauber. Das feine Sägemehl fällt sehr gut von den Pferdäpfeln beim Misten ab und ist sehr ergiebig.
In der Testbox hatte ich 15 Sack aufquellen lassen. Davon sind 4 Schubkarren in die Box von Susa gegangen. Nach einger Woche musste ich bisher nur wenig nach streuen.

Heute habe ich bei Jody den “Ferkel-Test” gestartet. Jodys Box ist grundsätzlich immer naß und sieht sehr schnell schmuddelig aus. Auch er hat sich gleich in der neuen Einstreu gewälzt. Es scheint zu gefallen. Hier werden wir nun die nächsten Wochen die Einstreu weiter auf Herz und Nieren testen.

1. Feedback (nach 3 Wochen)

Ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden mit den German Horse Pellets. Am Anfang war der ganze Stall sehr am Zweifeln wie es wohl sein wird, aber es hat uns alle mehr als positiv überrascht.
Die erst Einstreu war super leicht durch zu führen.  Nachdem man es mit Wasser übergossen hatte, konnte man richtig sehen wie die Pellets extrem aufgingen. Es war super interessant.
Nach einem Tag waren von den Pellets fast nichts mehr zu sehen, sie es war richtiges Späne-Mehl.
Es ist super leicht zu misten, da das Einstreu einfach durchfällt und die Äpfel auf der Gabel liegen bleiben.
Die nassen Stellen haben sich super mit der Einstreu gebunden und konnten genauso leicht aus der box entsorgt werden.
Jede Woche habe ich ca. 1 Sack nachgestreut, und die Box ist immer noch so hell wie am Anfang.
Selbst wenn die Pferde mal mit der Tränke spielen und Wasser spielen, bleibt es an der Stelle, und wird nicht durch die ganze Box verstreut, das gleiche gilt für die Pinkelstellen.
Dadurch sind auch die Hufe schön trocken, daher ist es auch schön gegen Strahlfäule oder ähnliches.

Ich bin gespannt, wie die German Horse Pellets nach paar weiteren Wochen aussieht, aber ich habe da überhaupt keine Bedenken. Ich bin mehr als zufrieden 🙂

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